WINZIG - Musiktheaterminiaturen für ein Haus von Manos Tsangaris
Inszenierung und musikalische Leitung: Matthias Rebstock
Räume/Kostüme: Sabine Hilscher
Nationaltheater Mannheim/Werkhaus 2007
Stadttheater Hildesheim/Nachtbar 2007
WINZIG - Musiktheaterminiaturen für ein Haus von Manos Tsangaris
Inszenierung und musikalische Leitung: Matthias Rebstock
Räume/Kostüme: Sabine Hilscher
Nationaltheater Mannheim/Werkhaus 2007
Stadttheater Hildesheim/Nachtbar 2007
Winzig
Zum Stück:
Musik gespielt von Taschenlampen, Theater, in dem Büroklammern als Bühnenstars auftreten? Was heißt hier klein? Und was groß? winzig - Musiktheater für ein Haus liefert sieben wundersame Antworten zwischen Musik, Theater und Installation, die die gewohnte Wahrnehmung außer Kraft setzen. Über 30 Studierende der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim bringen das aufwendige Musiktheater des Kölner Komponisten und Medienkünstlers Manos Tsangaris am 2.2.07 von ca. 22:30 bis 00:00 h zur Aufführung.
Tsangaris untersucht in den sieben Musiktheaterminiaturen, wie sich Klänge, Licht und Aktionen in einem bestimmten Raum so „verschalten“ lassen, dass sie in der Wahrnehmung als ein Ereignis erfahren werden: „Es geht um die Integration von Wort, Geste, Rhythmus, Musik, Licht. Nichts bleibt daußen. Und wenn es gelingt, verschmilzt auch alles. Das wäre mein Wunsch.“ (Tsangaris)
Jeder der Räume, in denen die Miniaturen stattfinden, darf nur von einer kleinen Zahl Zuschauer gleichzeitig betreten werden, so dass man sein ganz persönliches Theatererlebnis geboten bekommt und danach weiterzieht.
Denn winzig ist ein Wandelstück: Bespielt wird das ganze Theater, vom Foyer bis zur Abstellkammer. Jeder Zuschauer begibt sich auf einen Spaziergang durch das Haus und erwandert sich so das Stück in einer von ihm selbst bestimmten Reihenfolge -oder macht in der winzigbar Rast.